Bewachungsgewerbetreibende

IHK bietet Unterrichtung für Bewachungsgewerbetreibende nach § 34a Gewerbeordnung

Die Unterrichtung im Bewachungsgewerbe für Bewachungsgewerbetreibende nach § 34a GewO stellt die gesetzlich vorgegebene Mindestqualifikation in allen Bereichen des Sicherheits- oder Bewachungsgewerbes dar. Dies gilt für:

  • die Existenzgründung
  • die selbstständige Tätigkeit (Tätigkeit auf eigene Rechnung, auch "Subunternehmer")
  • die Tätigkeit als Geschäftsführer oder Betriebsleiter

Abgrenzung:
Eine Tätigkeit als normaler Arbeitnehmer (auf Lohnsteuerkarte) ist mit dieser Unterrichtung für die nicht sachkundepflichtigen Bereiche (siehe nächster Absatz) auch möglich. Für diese reicht aber der erfolgreiche Besuch einer Unterrichtung für Bewachungspersonal aus.

 

In folgenden sachkundepflichtigen Bereichen eingesetzte leitende Mitarbeiter brauchen keine Sachkundeprüfung:

  • Citystreife (Bestreifung öffentlicher Parks oder im S-/U-Bahn-Bereich)
  • Kaufhausdetektiv
  • Türsteher (vor gastgewerblichen Diskotheken)

Die tatsächliche Tätigkeit in diesen Bereichen erfordert die Sachkundeprüfung, die Unterrichtung im Bewachungsgewerbe reicht dazu nicht aus.

 

Kurzinfos :

  • Dauer: 80 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten.

  • Ablauf: Zwei Wochen Vollzeitunterricht.

  • Termine: Etwa drei Mal im Jahr bei der IHK München.

  • Anbieter: Nur die Industrie- und Handelskammern.

  • Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift notwendig.

  • Wichtig: Teilnahme ohne Fehlzeiten muss nachgewiesen werden, mündliche und schriftliche Verständnisfragen müssen beantwortet werden können

  • Teilnahmegebühr: 800 Euro

Ausführliche Informationen sowie mögliche Befreiungsregelungen können Sie rechts unter "Downloads" aufrufen. Bei Fragen zum Einzelfall, insbesondere auch zum Ersatz dieser Unterrichtung durch die Sachkundeprüfung, beraten wir Sie gern.


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