Europapolitische Positionen

Europapolitische Positionen

 

 

Was in der europäischen Wirtschaftspolitik passieren muss, damit die EU auch vor dem Hintergrund der Griechenland-Krise erfolgreich bleibt, erläutert die Organisation der Industrie- und Handelskammern (IHKs) in ihren neuen Europapolitischen Positionen:

 

(DIHK/17.06.2011) Europa steht derzeit vor allem als Krisenherd im Mittelpunkt, zu wenig als Chance für die Mitgliedstaaten. Auch in Deutschland, das mit am meisten von der EU und dem Euro profitiert hat, schwindet aktuell die Unterstützung für Europa.

 

Gerade für die exportstarke deutsche Wirtschaft sind der Binnenmarkt und die Währungsunion jedoch besonders wichtig. Über 60 Prozent der Exporte gehen in die EU-Mitgliedstaaten, allein 43 Prozent in die Eurozone.

 

"Wir sind als Wirtschaft gut beraten, die Chancen Europas gerade für Deutschland immer wieder beim Namen zu nennen" unterstreicht Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). "Nicht nur angesichts der aktuellen Situation in Griechenland fällt es der deutschen Politik aber schwer, Europa im positiven Licht erscheinen zu lassen. Denn leider ist nicht zu erkennen, wie die ambitionierte Energiewende in eine auf Zukunft setzende Europapolitik eingebettet werden soll."

 

Die Energiewende werde vielmehr zu sehr als nationale Angelegenheit konzipiert und kommuniziert, so der DIHK-Präsident. "Das bereitet der Wirtschaft große Sorgen."

 

Mit der jetzt vorliegenden Neuauflage ihrer Europapolitischen Positionen (siehe nebenstehenden Link), zeigt die IHK-Organisation in 18 Handlungsfeldern konkrete Lösungsvorschläge für die künftige europäische Wirtschaftspolitik auf. Leitgedanken bleiben die Verwirklichung des europäischen Binnenmarktes sowie die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Europa. Denn letztlich gilt: Ohne eine starke Wirtschaft kann Europa nicht gelingen.


 

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