UV-Schutz-Verordnung

UV-Schutz-Verordnung: Neue Pflichten für Betreiber von Solarien

UV-Schutz-Verordnung - UVSV
Foto: © Manwalk / PIXELIO

Mit Inkrafttreten der Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen künstlicher ultravioletter Strahlung (UV-Schutz-Verordnung - UVSV) zum 01.01.2012 gelten für Betreiber von Solarien neue Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen. 

 

Nachdem bereits seit Sommer 2009 für Minderjährige ein umfassendes Nutzungsverbot von Solarien gilt, sollen die Regelungen der UV-Schutz-Verordnung einen weiteren Schritt zur Minimierung der von Solarien ausgehenden Gesundheitsrisiken darstellen. 

 

Die Neuregelungen verpflichten bespielsweise zur Bereithaltung von UV-Schutzbrillen, zur Ausstattung der Bestrahlungsgeräte mit einer Notabschaltung sowie zur Einhaltung bestimmter Mindestabstände. Ferner wird ein Grenzwert eingeführt, der die maximale Bestrahlungsstärke aller Solarien entsprechend europarechtlicher Vorgaben beschränkt.

 

Von zentraler Bedeutung für Gewerbetreibende, die mehr als zwei UV-Bestrahlungsgeräte betreiben, dürfte die während der Betriebszeiten von Solarien bestehende Verpflichtung zur Sicherstellung der Anwesenheit von Fachpersonal sein, das Kunden eine Beratung und Empfehlung zu der maximalen Bestrahlungsdauer und -stärke anbieten muss. Als Fachpersonal ist qualifiziert, wer an einer durch einen akkreditierten Schulungsträger durchzuführenden Fortbildung teilgenommen hat und mindestens alle fünf Jahre eine entsprechende Schulung besucht. Aufgrund des besonderen Schulungsbedarfs tritt letztgenannte Bestimmung erst mit Wirkung zum 01.11.2012 in Kraft.

 

Den Wortlaut der Verordnung und weitere Informationen, insbesondere zum Akkreditierungsverfahren für Schulungsträger, finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit diesem Link:  

 

 

www.bmu.de/strahlenschutz/aktuell/1782.php


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