Zusatzstoffe

Zusatzstoffe - Warnhinweis bei Azofarbstoffen

Zusatzstoffe
Foto: © Rike / Pixelio

Seit dem 20. Juli 2010 müssen Lebensmittel, denen bestimmte Lebensmittelfarbstoffe zugesetzt worden sind, mit einem Warnhinweis versehen werden. Dies gibt die EU-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 1333/2008) über Lebensmittelzusatzstoffe vor, die seit dem 20. Januar 2010 gilt. 

Generell werden nur solche Zusatzstoffe zugelassen, die sicher in der Anwendung sind und für die es einen technologischen Bedarf gibt. Weitere Voraussetzungen sind, dass der Einsatz von Zusatzstoffen den Verbraucher nicht täuscht oder irreführt. Verboten sind Zusatzstoffe in unverarbeiteten Erzeugnissen und Süß- und Farbstoffe in Lebensmitteln für Babys und Kleinkinder. Die Mitgliedsstaaten können des weiteren den Einsatz einiger Zusatzstoffe in traditionellen Produkten verbieten. So muss z. B. Bier, das in Deutschland nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wurde, frei von Zusatzstoffen sein.

 Enthalten Lebensmittel die Lebensmittelfarbstoffe 

  • E 102 Tartrazin
  • E 104 Chinolingelb
  • E 110 Gelborange S (Gelborange RGL)
  • E 122 Azorubin (Carmoisin)
  • E 124 Conchenillerot A (Ponceau 4 R, Victoriascharlach 4 R)
  • E 129 Allurarot AC 

so müssen diese ab dem 20. Juli 2010 neben der E-Nummer vorsorglich den Aufdruck "kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen" tragen.  

Diese Zusatzstoffe werden vor allem Erfrischungsgetränken, Süßwaren, Speiseeis und feinen Backwaren zugesetzt. 

Weitere Informationen sowie den Gesetzestext finden Sie hier.

 

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