Südring: IHK-Vollversammlung fordert raschen Lückenschluss
IHK-Präsident kritisiert Rückzug der Politik als fatales Signal
Für die zügige Realisierung des Autobahnsüdrings hat sich die Vollversammlung der IHK für München und Oberbayern ausgesprochen. In einer Resolution fordern die Unternehmer den kompletten Lückenschluss des Autobahnrings A 99 im Süden der Stadt München mit dem Anschluss an die A 95.
Auf Unverständnis bei den Unternehmern ist der Rückzug der Politik aus der Debatte um den Südring gestoßen. „Ein vorzeitiges Ende der politischen Diskussion mit dem Ergebnis, der Lückenschluss sei nicht realisierbar, ist für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Region ein fatales Signal“, warnte IHK-Präsident Erich Greipl vor der Vollversammlung.
Vielmehr sei eine leistungsfähige und zeitgemäße Infrastruktur eine wichtige Grundvoraussetzung für die Prosperität des Wirtschaftsstandortes München und Oberbayern. Um die Leistungsfähigkeit des Autobahnnetzes in Oberbayern zu verbessern und die Störanfälligkeit zu verringern, sei die Vollendung des Autobahnrings um München notwendig, mahnte die IHK-Vollversammlung.
