Hochschule Rosenheim wichtiger Standortfaktor
Bei einem Besuch der Hochschule Rosenheim hat der Vorsitzende des IHK-Gremiums Rosenheim die Unternehmen der Region aufgerufen, sich intensiv mit dem neuen Angebot des Dualen Studiums vertraut zu machen. Das Duale Studium, das eine betriebliche Ausbildung mit einem Bachelor-Studium verbindet, sei angesichts des drohenden Fachkräftemangels ein hervorragender Weg, Nachwuchskräfte langfristig im eigenen Betrieb heranzuziehen, so Bauer weiter.
Die Vertreter der regionalen Wirtschaft verschafften sich bei einem Besuch einen Überblick über das Angebot der Bildungseinrichtung, die mittlerweile sieben Fakultäten umfasst. „Die immer breitere fachliche Auslegung sorgt für eine große Palette an Studiengängen“, sagte Bauer. Das sei für den Wirtschaftsstandort Rosenheim sehr wichtig, so der Gremiumsvorsitzende weiter.
Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster berichtete, dass die Hochschule momentan 4.400 Studenten habe, von denen 1.250 im vergangenen Jahr das Studium aufnahmen. Wichtigstes Ziel der Hochschule sei, weiterhin attraktiv für die Studenten aus der Region zu bleiben. Deswegen solle in den kommenden Jahren der Bereich Gesundheitswirtschaft, laut Köster ein absolutes Zukunftsthema in Deutschland, ausgebaut werden. Ebenso ausgebaut werden soll der Bereich Duales Studium. Bislang gebe es hier schon Angebote im Bereich Mechatronik. Die Hochschule suche momentan Partner-Unternehmen, um das Angebot auszuweiten, sagte Prof. Köster.
Das IHK-Gremium Rosenheim hielt mit dem Besuch der Hochschule gleichzeitig seine letzte Sitzung der laufenden Wahlperiode ab. Noch bis 11. Mai 2011 sind knapp 25.000 Unternehmen aus der Stadt und dem Landkreis aufgerufen, ihre neue Vertretung per Briefwahl zu wählen.
