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Regionale Wirtschaft setzt Höhenflug fort

Stimmung besser als vor der Krise

 

In bester Laune präsentiert sich die Wirtschaft in der Region Südostober­bayern. Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage nochmals deutlich besser als zu Jahresbeginn. Äußerst günstig fällt bei den Betrieben auch der Ausblick für die nächsten zwölf Monate aus. Insgesamt stieg der Konjunktur­index für die Region von 122 auf 130 Punkte und übertrifft damit das Niveau vor der Wirtschaftskrise. Dies ergab die Auswertung der Konjunktur­umfrage der IHK für München und Oberbayern im Frühjahr für die Region Südostober­bayern mit den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf a. Inn und Traunstein sowie der Stadt und dem Landkreis Rosenheim.

 

„Die Konjunktur in der Region läuft auf Hochtouren", sagt IHK-Hauptgeschäfts­führer Peter Driessen. Der BIHK-Konjunktur­index für Bayern legte ebenfalls zu, von 133 auf 136 Punkte.

 

Der Anteil der Unternehmen in Südostoberbayern, die ihre Lage positiv einschätzen, hat seit Jahresbeginn von 41 auf 51 Prozent zugelegt. Gleich­zeitig verharrt der Anteil der Unternehmen, die ihre aktuelle Geschäftslage als „schlecht“ bewerten, mit 8 Prozent auf niedrigem Stand. Der Saldo der Geschäftslage – also die Differenz der Anteile der Betriebe mit guter und schlechter Lageeinschätzung – liegt damit bei 43 Punkten.

 

In die Zukunft schauen die Betriebe deutlich zuversichtlicher als zu Jahresbeginn: Der Saldo aus Optimisten und Pessimisten stieg von 13 auf 18 Punkte.

 

Die Unternehmen signalisieren hohes Vertrauen in einen stabilen Aufschwung und wollen ihre Belegschaften weiter tendenziell aufstocken. Aktuell geben 17 Prozent der befragten Unternehmen an, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Nur 5 Prozent wollen Jobs abbauen.

 

Bei den Investitionen planen die Unternehmen ebenfalls auf höherem Niveau: 39 Prozent der Unternehmen wollen mehr investieren. Nur noch 13 Prozent der Unternehmen fahren ihre Ausgaben für Investitionen zurück, nach 19 Prozent zum Jahresbeginn.

 

„Angesichts zunehmender Risiken und des hohen Ausgangsniveaus rechnen wir damit, dass die Wachstums­dynamik etwas nachlässt“, so Driessen weiter. Hohe Energie- und Rohstoff­preise, die steigende Inflation und die ungewissen Auswirkungen der Schulden­krise belasten die Unternehmen. Wegen der guten Arbeitsmarkt­lage werde es immer schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden, sagt IHK-Chef Driessen. Deswegen dürften die Unternehmen einerseits zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, andererseits würden diese Faktoren auch die Nachfrage dämpfen, so Driessen.

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