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Wirtschaft bedauert Absage für Olympia 2018

 

IHK-Gremium: „Berchtesgadener Land verliert große Chance“

 

Mit tiefer Enttäuschung hat das IHK-Gremium Berchtesgadener Land die Entscheidung des IOC gegen die Olympischen Winterspiele 2018 in Oberbayern aufgenommen. „Eine solche Riesen-Chance wird es für uns auf lange Zeit nicht mehr geben“, sagt Klaus Lastovka, Vorsitzender des IHK-Gremiums Berchtesgadener Land.

 

Die Olympischen Spiele hätten ein Motor sein können, die Region mit öffentlichen und privaten Investitionen attraktiver zu machen, sagt Lastovka. „Olympia hätte zusätzliche Mittel für bessere Straßen­verbindungen und moderne Infrastruktur für unsere Gäste gebracht“, so Lastovka. Jetzt sei es wichtig, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und weiter hart an der Zukunft des Standorts Berchtesgadener Land zu arbeiten, so der IHK-Gremiumsvorsitzende. Es müsse schnellstmöglich für den Ausbau der Autobahn A 8 gesorgt werden, fordert Lastovka. Ebenso seien flächendeckend schnelles Breitband-Internets und eine Qualitätsoffensive im Tourismus notwendig.

 

Die Region Berchtesgadener Land verzeichnet seit Jahren stagnierende Zahlen bei der Bevölkerung, im Tourismus und in der Wirtschaft. Die regionale Wirtschaft hatte sich nach Abwägung aller Fakten in einer sachlichen Diskussion klar für die Winterspiele ausgesprochen.

 

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