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IHK steht zur Hauptschule

Die regionale Wirtschaft spricht sich dafür aus, die Hauptschulen zu erhalten. Der seit vergangenem Jahr laufende Umbau zur Mittelschule müsse wie geplant weitergeführt werden. „Der nun von manchen Politikern geforderte Ausstieg aus der Hauptschule ist aus Sicht der Wirtschaft vollkommen unrealistisch“, sagt Ingrid Obermeier-Osl, Vorsitzende des IHK-Gremiums Altötting-Mühldorf.

 

„Die bayerischen Haupt- und Mittelschulen sind leistungsfähig und ein unverzichtbarer Teil des bayerischen Schulsystems“, so Obermeier-Osl weiter. Die Hauptschul-Absolventen bewerben sich jedes Jahr erfolgreich um rund ein Drittel aller von Industrie, Handel und Dienstleistungen angebotenen Ausbildungsplätze. Dies unterstreiche die Bedeutung der Hauptschule für die Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften, fügt die IHK-Gremiums­vorsitzende an.

 

Die IHK hat im Sommer 2007 den Hauptschulpakt der Bayerischen Staatsregierung unterzeichnet. Darin wird die Weiterentwicklung der Hauptschule zur bayerischen Mittelschule festgeschrieben. Die Kernziele dieser Initiative sind, die Ausbildungsreife der Absolventen zu verbessern, die Berufsorientierung und -praxis zu intensivieren und nicht zuletzt die Anzahl von Schulabgängern ohne Schulabschluss zu reduzieren. Mit dem Hauptschulpakt und der Mittelschul-Initiative hat die bayerische Staatsregierung aus Sicht der IHK die richtigen Schritte zur Qualitätsverbesserung der Hauptschule eingeleitet.

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