Wirtschaft fordert weiteren Ausbau der A 94
Die Freigabe des Abschnitts Forstinning-Pastetten der A 94 stößt auf die ungeteilte Zustimmung der regionalen Wirtschaft. „Nach langer Wartezeit und vielen Verzögerungen ist dies eine gute Nachricht für die Unternehmen in den Landkreisen Altötting und Mühldorf“, sagt Ingrid Obermeier-Osl, Vorsitzende des IHK-Gremiums Altötting-Mühldorf.
Für die beiden Landkreise und die ganze Region Südostbayern sei die Freigabe des 6,2 Kilometer langen Abschnitts aber nur ein Schritt auf einem langen Weg, betont Obermeier-Osl. Die IHK-Gremiumsvorsitzende fordert den zügigen Lückenschluss in Richtung Passau, um die durchgehende Verbindung zur A 3 zu schaffen. „Der Bund steht im Wort, das Geld für den weiteren Ausbau zur Verfügung zu stellen“, so Obermeier-Osl. Verkehrswege stellten einen grundlegenden Standortfaktor dar. Die Unternehmen der Region, zu der auch das wirtschaftsstarke Chemiedreieck zählt, seien mehr denn je auf leistungsfähige Straßenverbindungen angewiesen, um ihre Beschaffungs- und Absatzmärkte schnell und sicher zu erreichen
Die IHK setzt sich seit mehr als 30 Jahren für den Ausbau der A 94 auf insgesamt 150 Kilometern von München nach Passau ein. Die unfallträchtige Bundesstraße B 12 ist seit Jahren stark überlastet und birgt ein großes Risikopotenzial durch häufige Gefahrguttransporte.
