Was brauchen Jugendliche für die Ausbildung?
9 Prozent der oberbayerischen Ausbildungsbetriebe können nicht alle Lehrstellen besetzen. Dies ist das Ergebnis einer IHK-Umfrage. Grund dafür ist in 38 Prozent der Fälle mangelnde Ausbildungsreife. Nicht der formale Schulabschluss, sondern einzelne Fähigkeiten und Kenntnisse sind ausschlaggebend dafür, ob ein Jugendlicher wirklich in der Lage ist, eine Ausbildung erfolgreich zu durchlaufen
Damit sowohl Schule als auch die Arbeitsagenturen einen Leitfaden haben, was in den Betrieben gefragt und notwendig ist, haben die Partner im Pakt für Ausbildung einen Kriterienkatalog zur Ausbildungsreife entwickelt. Die Schulen können an Hand dieses Kompendiums prüfen, ob sie ihre Schüler richtig vorbereiten. Die Agenturen für Arbeit können Lehrstellensuchende nach diesen Kriterien prüfen und eventuell eine ausbildungsvorbereitende Maßnahme empfehlen.
Im Schulunterricht soll er im Bereich der Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt eingesetzt werden. Jugendliche selber können darin ihre eigenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse spiegeln. Die Unternehmen wiederum können anhand dieses Kriteriums ihre Voraussetzungen für einen bestimmten Ausbildungsberuf bewerten und festlegen. Zudem soll in der Berufsberatung der Agenturen für Arbeit der Vermittlungserfolg erhöht werden.
Der Kriterienkatalog unterscheidet zwischen Ausbildungsreife, Berufseignung und Vermittelbarkeit.
Die Ausbildungsreife gliedert sich in
- Schulische Basiskenntnisse
- Psychologische Leistungsmerkmale
- Physische Merkmale
- Psychologische Merkmale des Arbeitsverhaltens und der Persönlichkeit
- Berufswahlreife
Den vollständigen Kriterienkatalog finden Sie rechts anbei zum Download.
