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Gas geben beim Thema Fachkräftesicherung

Die Bekämpfung des Fachkräftemangels, das Thema Energiepolitik und die weitere Verbesserung der Infrastruktur werden die drei Arbeitsschwerpunkte des IHK-Gremiums Altötting-Mühldorf in den kommenden fünf Jahren sein. „Wir müssen die Finger in die Wunden legen, wo den Unternehmen in der Region der Schuh drückt und aufzeigen, wo Handlungsbedarf besteht“, betonte Ingrid Obermeier-Osl, frisch gewählte IHK-Vizepräsidentin und Vorsitzende des IHK-Gremiums Altötting-Mühldorf, auf der ersten Arbeitssitzung in der neuen Wahlperiode 2011-2016.

 

Einig waren sich die Gremiumsmitglieder, dass insbesondere das Thema Fachkräftemangel und Fachkräftesicherung die Entwicklung der Wirtschaft in allen Bereichen tangiert und deshalb vorrangig behandelt werden soll. Ob Ausbildung-, Standortentwicklung oder Wettbewerbsfähigkeit - die Unternehmen würden schon heute die Auswirkungen des Fachkräftemangels spüren, so Ingrid Obermeier-Osl. Angesichts des demografischen Wandels sei es daher eines der Hauptanliegen der IHK-Organisation, die Unternehmen für das Thema Fachkräftesicherung zu sensibilisieren.

 

Einen ersten Akzent dazu setzt das IHK-Gremium Altötting-Mühldorf zusammen mit den beiden Landkreisen und der HWK mit dem diesjährigen Wirtschaftsempfang am 27. Oktober im Haus der Kultur in Waldkraiburg. Gesundheitsexperte und Buchautor Michael Spitzbart wird an diesem Abend zum Thema „Begeisterung statt Burn-Out“ sprechen. „Die Betriebe sind mehr denn je auf die Erfahrung älterer Arbeitnehmer angewiesen, und dass diese länger im Unternehmen bleiben“, betont die Gremiumsvorsitzende. Somit habe die Gesundheitsförderung in den Betrieben heute einen neuen Stellenwert erhalten.

 

Auch das Thema Energiepolitik hat deutlich an Relevanz gewonnen. Hier werden Aufklärung und Informationen über die Konsequenzen der aktuellen Energiepolitik für die Wirtschaft in der Region und auch deren Mitarbeiter im Mittelpunkt der Gremiumsarbeit stehen.

Weiter beschäftigen wird das IHK-Gremium zudem das Thema Infrastruktur. Neben dem Ausbau von Straße- und Schiene, setzt das IHK-Gremium sich auch für eine flächendeckende Versorgung mit dem schnellen Internet (Breitband) ein.

 

Auf der ersten Arbeitsitzung selbst sprach sich das IHK-Gremium einstimmig für den Bau der dritten Start- und Landebahn des Flughafens Münchens aus. Zugleich forderte das Gremium, das Projekt Walpertskirchner Spange zu realisieren, um die Region leistungsfähig an das internationale Flugdrehkreuz im Erdinger Moos anzuschließen.
 

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