Drucken PDF Version

Gas geben beim Thema Fachkräftesicherung

Die Bekämpfung des Fachkräftemangels, die weitere Verbesserung der Infrastruktur und die Vergabepraxis bei öffentlichen Aufträgen werden die Arbeitsschwerpunkte des IHK-Gremiums Starnberg in den kommenden fünf Jahren sein. „Wir müssen die Finger in die Wunden legen, wo den Unternehmen in der Region der Schuh drückt und aufzeigen, wo Handlungsbedarf besteht“, betonte Martin Eickelschulte, Vorsitzender des IHK-Gremiums Starnberg, bei der Vorstellung der Arbeitsschwerpunkte des IHK-Gremiums vor der Presse.

 

Im Vordergrund werde die Fachkräftesicherung stehen. Kein anderes Thema tangiere die Entwicklung der Wirtschaft so vielschichtig wie der drohende Fachkräftemangel: Ob Ausbildungs-, Standortentwicklung oder Wettbewerbsfähigkeit - die Unternehmen würden schon heute die Auswirkungen des Fachkräftemangels spüren, so Eickelschulte. Angesichts des demografischen Wandels sei es daher eines der Hauptanliegen der IHK-Organisation, die Unternehmen für das Thema Fachkräftesicherung zu sensibilisieren und sie zu motivieren, ihre Betriebe noch stärker als in der Vergangenheit als attraktiver Ausbilder und Arbeitgeber zu positionieren.

 

Das IHK-Gremium unterstützte die Unternehmen dabei und bietet ihnen dazu verschiedene Plattformen. So zum Beispiel:

 

  • die IHK-Ausbildungsfeier in Starnberg, mit der die Leistungen der Ausbildungsbetriebe und der Auszubildenden gewürdigt und Werbung für die Ausbildung gemacht werden solle;
     
  • der Tag der Ausbildung, am 16. November 2011. Hier sei das IHK-Gremium Starnberg einer der Kooperationspartner dieses ersten Besuchs- und Informationstags durch Ausbildungsbetriebe des Landkreises Starnberg. Ausbildungsbetrieben könnten sich und ihre Ausbildungsangebote an diesem Tag einer großen Anzahl an Schülern präsetieren.

 

Weitere wichtige Bereiche und Aufgaben der Fachkräftesicherung seien auch die besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Gesundheitsförderung in den Betrieben und  das Thema bezahlbarer Wohnraum. "Sie alle greifen ineinander und führen zu mehr Attraktivität der Region Starnberg für Fachkräfte", sagte Eickelschulte.

 

 

Weiter beschäftigen wird das IHK-Gremium zudem das Thema Infrastruktur. Neben dem den raschen Bau des B 2-Tunnels in Starnberg und der Westumfahrung um die Stadt und anderer Straßenprojekte, setzt sich das IHK-Gremium für eine flächendeckende Versorgung mit dem schnellen Internet (Breitband) ein.

 

Mehr Augenmerk soll zudem das Thema öffentliche Auftragsvergabe erhalten. Es sei nicht nachvollziebar, warum regionale Unternehmen bei öffentlichen Auträgen in der Region nicht zum Zuge kämen, nur weil ein Unternehmen aus Norddeutschland 100 Euro günstiger sei, kritisierte Eickelschulte vor der Presse. Diese Art der Auftragvergabe sei weder nachhaltiger noch kostengünstiger für die Kommunen, wenn man auf die oftmals hohen Nachfolgekosten schaue, die sich aus langen Anfahrten fremder Firmen für Reperaturen oder Gewährleistungen ergäben.

IHK DIHK AHK

Schnellkontakt Schnellkontakt Zentrale für Internetanfragen Telefon: 089 / 5116 - 1150

CJBI1