Regionale Wirtschaft in bester Laune
Weiter auf hohem Niveau bewegt sich die Stimmung in der Wirtschaft der Region München. Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage zum fünften Mal in Folge besser. Auch bei den Geschäftsaussichten ist die Wirtschaft nach wie vor sehr zuversichtlich. Insgesamt stieg der Konjunkturindex für die Region noch einmal auf 134 Punkte, nach 132 Punkten im Herbst 2010. Dies ergab die Auswertung der Konjunkturumfrage der IHK für München und Oberbayern zum Jahresbeginn für die Landeshauptstadt und die Landkreise Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, München, Landsberg am Lech sowie Starnberg.
„Die Betriebe in der Region München bauen auf die gute konjunkturelle Entwicklung und wollen weiter Arbeitsplätze schaffen", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen. Der BIHK-Konjunkturindex für Bayern legte zum Jahresbeginn ebenfalls leicht zu, von 129 auf 133 Punkte.
Der Anteil der Unternehmen in München und Umland, die ihre Lage positiv einschätzen, ist mit 46 Prozent gegenüber Herbst 2011 (43 Prozent) noch einmal gestiegen. Gleichzeitig ist der Anteil der Unternehmen, die ihre aktuelle Geschäftslage als „schlecht“ bewerten, auf 8 Prozent gefallen. Der Saldo der Geschäftslage – also die Differenz der Anteile der Betriebe mit guter und schlechter Lageeinschätzung – liegt damit bei 38 Punkten. In die Zukunft schauen die Betriebe dagegen beinahe genauso zuversichtlich wie im Herbst: Der Saldo aus Optimisten und Pessimisten blieb mit 29 Punkten nahezu unverändert.
Die Beschäftigungspläne spiegeln die gute Auftragslage der Unternehmen wider. Aktuell planen 27 Prozent der befragten Unternehmen einen Ausbau ihrer Belegschaft und nur 6 Prozent einen Jobabbau. Damit ist der Saldo der Beschäftigungsaussichten zum fünften Mal in Folge gestiegen.
Bei den Investitionen planen die Unternehmen ebenfalls auf gleichbleibend hohem Niveau: Nach wie vor wollen 40 Prozent der Unternehmen ihre Investitionen steigern. Der Saldo der Investitionsabsichten verharrte mit 33 Punkten auf dem gleichen Stand wie im Herbst 2010.
