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Regionale Wirtschaft in bester Laune

In bester Laune präsentiert sich die Wirtschaft in der Region München. Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage nochmals besser als zu Jahresbeginn. Äußerst günstig fällt bei den Betrieben auch der Ausblick für die nächsten zwölf Monate aus. Insgesamt erreicht der Konjunktur­index für die Region mit 135 Punkten wie bereits zum Jahresbeginn das Niveau vor der Wirtschaftskrise. Dies ergab die Auswertung der Konjunktur­umfrage der IHK für München und Oberbayern im Frühjahr für die Landeshauptstadt und die Landkreise Dachau, Ebers­berg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, München, Landsberg am Lech sowie Starnberg.

 

„Die Konjunktur in München und Umland läuft auf Hochtouren", sagt IHK-Hauptgeschäfts­führer Peter Driessen. Der BIHK-Konjunktur­index für Bayern legte ebenfalls zu, von 133 auf 136 Punkte.

 

Der Anteil der Unternehmen in der Region München, die ihre Lage positiv einschätzen, hat seit Jahresbeginn von 46 auf 49 Prozent zugelegt. Gleich­zeitig fiel der Anteil der Unternehmen, die ihre aktuelle Geschäftslage als „schlecht“ bewerten, von 8 auf 6 Prozent. Der Saldo der Geschäftslage – also die Differenz der Anteile der Betriebe mit guter und schlechter Lageeinschätzung – liegt damit bei 43 Punkten. In die Zukunft schauen die Betriebe genau so zuversichtlich wie zu Jahresbeginn: Der Saldo aus Optimisten und Pessimisten verharrte bei 28 Punkten.

 

Die Unternehmen signalisieren eine anhaltend hohe Bereitschaft, ihre Belegschaften auszubauen. Aktuell wollen 25 Prozent der befragten Unternehmen neue Arbeitsplätze schaffen und nur 6 Prozent Jobs abbauen.

 

Auch bei den Investitionen zeigen die Betriebe keine Müdigkeit: 39 Prozent der Unternehmen wollen stärker investieren. Dagegen fahren nur 9 Prozent der Unternehmen ihre Ausgaben für Investitionen zurück.

 

„Angesichts zunehmender Risiken und des hohen Ausgangsniveaus rechnen wir damit, dass die Wachstums­dynamik etwas nachlässt“, so Driessen weiter. Hohe Energie- und Rohstoff­preise, die steigende Inflation und die ungewissen Auswirkungen der Schulden­krise belasten die Unternehmen. Wegen der guten Arbeitsmarkt­lage werde es immer schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden, sagt IHK-Chef Driessen. Deswegen dürften die Unternehmen einerseits zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, andererseits würden diese Faktoren auch die Nachfrage dämpfen, so Driessen.

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