Unternehmer fürchten Rohstoffknappheit
IHK-Gremiumschef diskutiert beim Rohstoffgipfel über Lösungsansätze
Moosburg/München - Die langfristige Rohstoffsicherung ist für die regionale Wirtschaft eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Darauf macht der Vorsitzende des IHK-Gremiums Erding-Freising, Otto Heinz, aufmerksam. Zusammen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft hat der Vorsitzende des IHK-Gremiums Erding-Freising auf dem Bayerischen Rohstoffgipfel in München die Bewältigung der drohenden Rohstoffklemme diskutiert. Dabei betonte Heinz, dass „die Ressourcen nicht unendlich sind und viele Unternehmen bereits heute die Verknappung wichtiger Rohstoffe zu spüren bekommen.“
So hätten 50 Prozent der befragten Unternehmen in Oberbayern bei der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK München angegeben, dass sie in den steigenden Energie- und Rohstoffpreisen die größten Risiken für ihre weitere wirtschaftliche Entwicklung sähen. In der Industrie seien es sogar 80 Prozent, so der IHK-Gremiumschef. Die Engpässe umfassten dabei die gesamte Bandbreite: Metalle, Sekundärrohstoffe, Edelmetalle, mineralische Rohstoffe sowie Seltene Erden.
Um die Rohstoffversorgung zu sichern, seien deshalb gemeinsame Anstrengungen von Politik und Wirtschaft notwendig. „Unser Ziel muss der kontinuierliche Ausbau der Kreislaufwirtschaft sein, in der möglichst alle Rohstoffe wiederverwertet werden und die Ausbeute aus dem Abfall maximiert wird“, so Heinz.
