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Wirtschaft bedauert Absage für Olympia 2018

 

IHK-Gremium: „Garmisch-Partenkirchen verliert historische Chance“

 

Mit tiefer Enttäuschung hat das IHK-Gremium Garmisch-Partenkirchen die Entscheidung des IOC gegen die Olympischen Winterspiele 2018 in München und Garmisch-Partenkirchen aufgenommen. „Eine solche Riesen-Chance wird es für uns auf lange Zeit nicht mehr geben“, sagt Gerhard Lutz, Vorsitzender des IHK-Gremiums Garmisch-Partenkirchen.

 

Die Olympischen Spiele hätten ein Motor sein können, die Region mit öffentlichen und privaten Investitionen attraktiver zu machen, sagt Lutz. „Olympia hätte zusätzliche Mittel für bessere Schienen- und Straßen­verbindungen und moderne Infrastruktur für unsere Gäste gebracht“, so Lutz. Zudem hätten Tourismus und Gesundheitswirtschaft über Jahrzehnte von der Image-Wirkung dieses medialen Großereignisses profitiert.

 

Jetzt sei es wichtig, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und weiter hart an der Zukunft des Standorts Werdenfelser Land zu arbeiten, so Lutz weiter. Es müsse schnellstmöglich für die Finanzierung der Ortsumgehung Oberau gesorgt werden, fordert der Gremiumsvorsitzende. Ebenso sei der flächendeckende Ausbau des schnellen Breitband-Internets und eine Qualitätsoffensive im Tourismus notwendig.

 

Die Region Garmisch-Partenkirchen verzeichnet seit Jahren stagnierende Zahlen bei der Bevölkerung, im Tourismus und in der Wirtschaft. Die regionale Wirtschaft hatte sich nach Abwägung aller Fakten in einer sachlichen Diskussion klar für die Winterspiele ausgesprochen.

 

 

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