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Heidrun Brugger - die Stimme der Wirtschaft im Landkreis Weilheim-Schongau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Trendsetterin“, „Wirtschaftsförderin“, „Netzwerkerin“ und „Prototyp des Ehrbaren Kaufmanns“ waren nur einige der Schlagworte, mit denen die Redner Heidrun Brugger bei einem Festakt im Bibliothekssaal des ehemaligen Klosters Polling für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement dankten. Heidrun Brugger war 24 Jahre lang Mitglied des IHK-Gremiums Landsberg-Weilheim-Schongau, davon 15 Jahre Vorsitzende des IHK-Gremiums. Gleichzeitig war sie als IHK-Vizepräsidentin aktiv und viele Jahre Mitglied des IHK-Handelsausschusses und des IHK-Verkehrsausschusses.

 

Zur IHK-Wahl im Mai 2011 war die Weilheimer Unternehmerin nicht mehr angetreten. „Der Abschied ist mir schwer gefallen“, sagte Heidrun Brugger. Die Jahre bei der IHK hätten sie als Unternehmerin geprägt und sie habe dort stets ein interessantes Netzwerk von Gleichgesinnten gefunden, die etwas für die Wirtschaft bewegen wollten.

 

Ganz ohne Kontakt zur IHK und ohne Einsatz für die Anliegen der regionalen Wirtschaft wird Heidrun Brugger jedoch auch künftig nicht sein: Beim Festakt wurde sie zur Ehrenvorsitzenden des IHK-Gremiums Landsberg-Weilheim-Schongau ernannt. „Es wäre nicht sehr ökonomisch, wenn wir in Zukunft komplett auf Ihren Erfahrungsschatz verzichten würden“, betonte Erich Greipl, Präsident der IHK für München und Oberbayern, bei der Überreichung der Ehrenurkunde.

 

Protoyp des Ehrbaren Kaufmanns

 

In seiner Festrede hatte der IHK-Präsident zuvor das „außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement“ Heidrun Bruggers hervorgehoben. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass sich Brugger 24 Jahre für dieses Ehrenamt zur Verfügung gestellt habe. „Ein Ehrenamt auszuüben, ist mehr als nur eine unentgeltliche Tätigkeit. Ein Ehrenamt zu führen, kostet Zeit, ein Gut, das in unserer heutigen schnelllebigen Welt immer kostbarer wird“, würdigte Greipl. Ohne ehrenamtliches Engagement, so der IHK-Präsident, wäre die gesamte Wirtschaftsordnung und das Wirtschaftsleben in Deutschland deutlich ärmer. Heidrun Brugger verkörpere dabei idealtypisch den „Ehrbaren Kaufmann“. „Wir brauchen Unternehmerinnen wie Sie, die sich einbringen und die Ideen der wirtschaftlichen Selbstverwaltung verkörpern und praktizieren, die das Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns mit Leben erfüllen“, so der IHK-Präsident.

 

Hochrechnungen der IHK hätten dabei ergeben, dass Heidrun Brugger seit ihrem Eintritt ins IHK-Gremium mindestens 1.500 Stunden neben ihrer unternehmerischen Tätigkeit aufgewendet habe, um sich für die Belange der IHK und damit für die positive Entwicklung des Wirtschaftsraumes einsetzen zu können. „Dass der IHK-Gremiumsbezirk Landsberg-Weilheim-Schongau heute ein hervorragender Lebens- und Wirtschaftsraum ist, ist, ist natürlich nicht Ihr alleiniger Verdienst. Dennoch, Sie haben in einem erfolgreichen Netzwerk für die IHK daran mitgearbeitet“, unterstrich Greipl.

 

"Botschafterin des Landkreises"

 

Auch die stellvertretenden Vorsitzenden des IHK-Gremiums Landsberg-Weilheim-Schongau, Reinhard Häckl und Ludwig Ressle, würdigten in ihren Ansprachen den langjährigen Einsatz Bruggers. Sie habe die Geschicke des Gremiums wesentlich geprägt und kompetent und überzeugend verkörpert und dabei ihr Ehrenamt mit Leben und Leidenschaft erfüllt, so Ressle. Mit viel Herzblut habe sie sich unter anderem für die Errichtung einer IHK-Geschäftsstelle in der Region eingesetzt. Die Verbesserung der regionalen Verkehrsinfrastruktur und der Anschluss an das überregionale Fernstraßennetz seien weitere Meilensteine gewesen. Besonders intensiv habe sie sich zudem dem Thema Förderung und Intensivierung der Ausbildung verschrieben. Dabei sei Heidrun Brugger stets die Kooperation mit anderen Partnern im Wirtschaftsleben am Herzen gelegen.

 

Als „Botschafterin für den Landkreis“ und „Wirtschaftsförderin par excellence“, beschrieb Friedrich Zeller in seinem Grußwort Bruggers Wirken als IHK-Vizepräsidentin, IHK-Gremiumsvorsitzende und Wirtschaftsreferentin der Stadt Weilheim. Brugger habe die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises Weilheim-Schongau maßgeblich voran gebracht.

 

„Sie waren die wirtschaftliche Stimme des Landkreises“, sagte Zeller, „und diese Stimme wurde erhöht“. Dabei habe der IHK-Vizepräsidentin stets auch der soziale Frieden und der Ausgleich am Herzen gelegen. Landrat Zeller kündigte beim Festakt an, dass Heidrun Brugger als Dank für ihre Verdienste um die Wirtschaft im Landkreis in kürze der silberne Ehrenring des Landkreises Weilheim-Schongau verliehen werde.
 

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