IHK für Ausbau der Bahn-Hochleistungsstrecke München - Verona mit Brenner-Basistunnel
Der Güterverkehr über die Alpen nimmt laufend zu.
Allerdings haben die bestehenden Straßenverbindungen ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. An Neu- und Ausbauten ist nicht zu denken. Die Belastung der engen Alpentäler steigt. Zudem nehmen administrative Restriktionen beim Lkw-Verkehr zu (siehe weiterführende Links unter 'Sektorales Fahrverbot'). Aus Sicht der IHK München muss aus verkehrlichen, topografischen und ökologischen Gründen die Schiene beim weiteren Ausbau der Verkehrswege auf der Brenner-Achse Priorität haben. Nur so kann ein Verkehrskollaps vermieden werden.
Die IHK München setzt sich deshalb seit Jahren für die Verwirklichung der Hochleistungsstrecke München - Verona als Teil der Strecke im transeuropäischen Verkehrsnetz (TEN) von Berlin nach Palermo mit dem Kernstück eines etwa 56 Kilometer langen Brenner-Basis-Tunnels sowie dem zeitgerechten Ausbau der Zulaufstrecken im Norden wie im Süden ein, siehe dazu beigefügten Download 'Brenner-Basistunnel'.
Entsprechende Aktivitäten zur Verbesserung des Schienenverkehrs auf dieser Strecke betreibt insbesondere die 'Aktionsgemeinschaft Brennerbahn', weitere Details unter www.Brennerbahn.info
Weitergehende Informationen zu den Zulaufstrecken bzw. zur Projektgesellschaft BBT-SE finden Sie unter www.unterinntalbahn.at und www.bbt-se.com.
Ein Vortrag 'Effizienter, wachstumsfördernder und nachhaltiger Alpentransit - die Perspektive der Wirtschaft' von Herrn Dr. Manfred Rothkopf, Geschäftsführer und Leiter der Abteilung Verkehr der IHK München anläßlich des 2. Europaforums der DVWG auf der Messe transport logistic 2009 in München steht als Download zur Verfügung.
