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IHK-Präsident Greipl kritisiert laufende Steuererhöhungsdiskussion

IHK-Präsident Prof. Erich Greipl hat die laufende Berliner Diskussion über Steuererhöhungen scharf kritisiert. „Vermögensteuer, höhere Mehrwertsteuer, Anhebung des Spitzensteuersatzes – diese Rufe kennt man ja aus den Reihen der Linken und Gewerkschaften. Dass sich nun Teile der Union und sogar die Mittelstandsvereinigung der Union für eine Anhebung des Spitzensteuersatzes ausprechen, ist schwer zu verstehen. Es ist im Grunde grotesk“, sagte Greipl. Seiner Einschätzung nach sind diese Steuererhöhungspläne weder ökonomisch sinnvoll noch sozial gerecht. „Es ist auch völlig unverständlich, warum jetzt gefordert wird, dass die starken Schultern mehr tragen sollen. Dies ist doch schon seit langem Realität!“, erklärte Greipl. Er erinnerte daran, dass die obersten zehn Prozent der Einkommensteuerpflichtigen seit Jahren über die Hälfte des Einkommensteueraufkommens des Staates generieren. Die Folgen eines noch höheren Spitzensteuersatzes seien zudem weniger Investitionen, weniger Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie weniger Wachstum und Wohlstand für alle. „Es müssen jetzt die Ausgaben des Staates gekürzt und nicht die Einnahmen erhöht werden“, so der IHK-Präsident.

 

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