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E-Bilanz: Wirtschaft fürchtet höhere Bürokratie-Belastung

Die Bundesregierung hatte „Elektronik statt Papier“ und weniger Bürokratie versprochen. Nach dem jetzigen Stand kommt für die Wirtschaft aber unter dem Strich eine Zusatzbelastung heraus. Der DIHK hat mit einem Positionspapier diese Kritik unterstrichen: „Den Unternehmen droht eine Vervielfachung des bürokratischen Aufwandes. Mussten kleine Kapitalgesellschaften mit bis zu 50 Beschäftigten bisher in ihrer Bilanz 23 Pflichtfelder ausfüllen, sollen es künftig 178 sein – eine Steigerung um fast 700 %“, heißt es in dem Papier. Der Umstellungsaufwand für Software-Updates, Mitarbeiterschulungen etc. könne in die Milliarden gehen. Als Fazit fordert der DIHK, das Vorhaben müsse verschoben und zunächst während einer Pilotphase getestet werden.

 

Das Positionspapier der IHK für München und Oberbayern ist nebenstehend abrufbar.