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9. Münchner Agenturgipfel: Kommunikation der Zukunft – wo geht die Reise hin?

 

Was kann Google+? Welches Potential steckt in Mobile? Und wie können sich klassische Agenturen ausrichten, um im heutigen Zeitalter mit den sich immer rasanter entwickelnden Technologien Schritt halten zu können? Diesen und weiteren Fragen widmete sich am 4. November der 9. Münchner Agenturgipfel im Kammersaal der IHK für München und Oberbayern.

 

Unter dem Motto „Kommunikation der Zukunft – wo geht die Reise hin?“ eröffnete Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, die Veranstaltung. Dabei ging er u.a. auf die Digitalisierung des Marktes, die aktuelle Konjunkturlage und nicht zuletzt auf die Probleme mit Urheberrecht und Datenschutz im Netz ein. Hier müssten klare internationale Regeln gefunden und deutsche Unternehmen nicht durch Alleingänge, wie z.B. in Schleswig-Holstein, benachteiligt werden.

 

Der Vortrag von Kommunikationsberater Klaus Eck beschäftigte sich im Anschluss mit der aktuellen und zukünftigen Social-Media-Kommunikation und unterstrich, dass diese nur durch klarer Prozesse und Strukturen und vor allem durch die Vernetzung einzelner Abteilungen eines Unternehmens erfolgreich sein kann.

 

Patrick Singer von Google Deutschland brachte den Teilnehmern die Funktionen von Google+ näher und gewährte einen kleinen Einblick ins eigene Unternehmen und die Bedeutung dieses sozialen Netzwerks.

 

Über professionelle Blogger-Beziehungen konnte Daniel Rehn, Social Media Berater bei talkabout communications und selbst Blogger, aus eigener Erfahrung berichten. Im Umgang mit Bloggern sei es wichtig, sich so zu verhalten, wie auch im realen Leben: respektvoll, menschlich und auch mal selbst der Zuhörer sein.

 

Welches Potential in Mobile steckt, veranschaulichte Matthew Ulbrich von Kupferwerk. Dabei spielte auch die rasante Entwicklung auf dem Tablet Markt eine große Rolle. Nicht nur Digital Natives, also diejenigen, die mit der digitalen Technologie aufwachsen, verbringen viel Zeit mit den Geräten. Auch Digital Immigrants und sogar Tiere sind Zielgruppe, wie er am Beispiel eines Tierfutterherstellers demonstrierte.

 

Mit der erweiterten Realität, der Augmented Reality, beschäftigte sich Kai Thomas von der Kreativagentur Thomas. Bei dieser laut Marktforschungsinstitut Gartner „bahnbrechenden“ Technologie sei neben der Unterstützung des Verkaufsprozesses und der guten Evaluierbarkeit in erster Linie die Medienkonvergenz von großer Bedeutung.

 

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Podiumsdiskussion mit unterschiedlichen Agenturvertretern zum Thema „Zukunftsvision Agentur 2020“, bei der jeder Teilnehmer seine ganz eigene Vorstellung vom Agenturmodell der Zukunft hatte.        

 

Veranstaltet wurde der Agenturgipfel von der IHK für München und Oberbayern gemeinsam mit renommierten Kooperationspartnern: der Allianz inhabergeführter Kommunikationsagenturen (AIKA), der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG), dem Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) und dem Marketing-Club München. Der Agenturgipfel findet ein Mal im Jahr statt und beschäftigt sich mit aktuellen Branchenthemen.

 

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