Einstiegsqualifizierung bewährt sich
80 Prozent der Jugendlichen in einer Einstiegsqualifizierung schaffen in München den Sprung in eines reguläre Ausbildung. Dies betont die IHK angesichts des Vorwurfs des Bundesrechnungshofs, diese Möglichkeit der Qualifikation bringe nichts.
Die 'Integrationserfolge in betriebliche Ausbildungsverhältnisse' seien 'eher gering', hatte der Bundesrechnungshof gerügt. Nach den vorliegenden Daten schaffe nur jeder zweite Jugendliche den Übergang in eine Ausbildung. Dagegen hat eine Auswertung der IHK München gemeinsam mit dem Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München ergeben, dass 80 Prozent der Jugendlichen nach der Einstiegsqualifizierung (EQ) eine betriebliche Ausbildung absolvieren. .
Insgesamt ergebe die Begleitforschung eine Übergangsquote von 70 Prozent. Das Sonderprogramm des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQ-Programm) ermöglicht jungen Menschen den Zugang zu einer Ausbildung. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern betrieblicher Einstiegsqualifizierungen absolvieren im Anschluss 62,4 % Prozent eine betriebliche Berufsausbildung (Vorjahr 56,5 %). Bezieht man außerbetriebliche und schulische Ausbildungen mit ein, sind es sogar 69,7 % (Vorjahr 62,4 %). Bei einer Vergleichsgruppe, die nicht am EQJ teilnahm, begannen im selben Zeitraum nur 38,7 % eine Ausbildung.
Im zweiten Programmjahr ergriffen über 32.000 Jugendliche diese Chance zum Einstieg in Ausbildung. Der gewünschte 'Klebeeffekt' ist in vielen Fällen eingetreten. Jugendliche, die in einem Unternehmen eine Einstiegsqualifizierung durchlaufen, haben also große Chancen, danach im selben Unternehmen auch eine Ausbildung zu beginnen.
