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Kooperation von IHK und Hochschule Ingolstadt

Duales Studium erschließt neue Bewerbergruppen

 

Kleine und mittlere Unternehmen sollen in Zukunft ohne größeren organisatorischen Aufwand ein Duales Studium anbieten können. Dies ist Ziel einer Kooperationsvereinbarung der IHK München und der Hochschule Ingolstadt. Damit können sich die Unternehmen neue Bewerbergruppen erschließen.

 

Beim Dualen Studium absolvieren junge Menschen gleichzeitig eine Berufsausbildung im Dualen System und ein reguläres Hochschulstudium. Bislang war dies eine Domäne für größere Unternehmen, was sich mit der Kooperationsvereinbarung ändern soll. Am Ende haben die jungen Fachkräfte einen Bachelor-Abschluss und ein Abschlusszeugnis einer IHK-Lehre in der Hand. Die Rahmenvereinbarung von IHK und Hochschule Ingolstadt regelt die Phasen des Studiums an der  Hochschule und im Betrieb sowie die Prüfungstermine.

 

Mit dem Dualen Studium, so IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen, reagiert die IHK auf den zunehmenden Fachkräftemangel. Der Wechsel zwischen praxisorientierten Ausbildungsphasen und Studienzeiten sowie die Chance, das Erlernte direkt in der Praxis anzuwenden, machten das Modell so erfolgreich. Während im Durchschnitt die Studienabbrecherquote in Deutschland bei rund 25 Prozent liegt, erreicht sie in dualen Studiengängen lediglich einen Anteil von 10 Prozent.


Im Bild: Peter Driessen (li.), Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, und Prof. Dr. Gunter Schweiger, Präsident der Hochschule Ingolstadt, unterzeichnen die  Kooperationsvereinbarung zum dualen Studium

 

 

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