
IHK Spezial Innovation


Ausgabe September 2008
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Innovationsnachrichten aus Bayern
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Innovationsnachrichten aus Deutschland
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Innovationsnachrichten aus der EU
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Kurzmeldung aus aller Welt
ZurückInnovationsnachrichten aus Bayern
Bayerischer Cluster audiovisuelle Medien
Der bayerische Cluster audiovisuelle Medien ist einer von 19 Clustern, welche die bayerische Staatsregierung im Rahmen ihrer Cluster-Initiative Allianz Bayern Innovativ etabliert hat. Bayern als Medienstandort Nr. 1 in Deutschland hat bereits heute eine gut vernetzte Medienwirtschaft, die mehr Arbeitsplätze als in jedem anderen Bundesland geschaffen hat.
Der Cluster audiovisuelle Medien bietet sich als Plattform für die Branche an, die den Zugang zu technischem Know-how an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, zu hoch qualifizierten Mitarbeitern, zu innovativen Kreativen und zu Kapitalgebern erleichtern soll. Der Cluster versteht sich als Dienstleister, der vor allem auch in der Region und für kleine und mittlere Unternehmen tätig ist.
Der Cluster baut derzeit eine Datenbank auf, um die Schnittstellen zwischen den verschiedenen Branchensektoren sowie zwischen Wirtschaft, Ausbildungseinrichtungen und Politik zu optimieren. Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen können sich kostenlos eintragen. Zudem organisiert der Cluster Veranstaltungen im Medienbereich und gibt einen Newsletter heraus.
Angesiedelt ist der Cluster audiovisuelle Medien bei Medienminister Eberhard Sinner. Als Clustersprecher fungiert Dr. Klaus Schaefer, der zugleich auch Geschäftsführer der FilmFernsehFonds Bayern GmbH ist. Die Tätigkeit der Clustermanagerin hat Barbara Schardt inne.
Info: Weitere Informationen über den bayerischen Cluster audiovisuelle Medien erhalten Sie bei Dr. Frieder Schuh, Tel. 089/5116-341, E-Mail schuh@muenchen.ihk.de sowie unter www.cam-bayern.de.
Unternehmergespräch bei der TQ-Gruppe
Am Donnerstag, den 25. September 2008, findet von 15.00 bis 18.00 Uhr ein Unternehmergespräch bei der TQ-Gruppe in Seefeld statt. Hierbei wird es um kontinuierliche Innovationen und Dienstleistungen für die ganze Welt der Elektronik gehen.
Laptop und Lederhose – dieses Konzept hat die TQ-Gruppe mustergültig umgesetzt. Aus einem alten Bauerngut wurde in 14 Jahren eine hochmoderne, komplexe Elektronikfertigung. Die Unternehmensgruppe erzielt heute mit knapp 700 Mitarbeitern einen Umsatz von über 130 Mio. Euro. Sie ist als Technologiedienstleister und Systemlieferant vorwiegend im deutschsprachigen Raum tätig; produziert wird zudem in Shanghai für den asiatischen Markt. Eigene „Embedded Systeme“ werden mit der TQ-Components weltweit vertrieben.
Der Unternehmensgründer und Geschäftsführer Detlef Schneider berichtet, wie er sein Unternehmen stetig ausbaut und verbessert. So legt er großen Wert auf eine hauseigene Forschung und Entwicklung: 70 Mitarbeiter generieren jedes Jahr rund 40 Neuentwicklungen. Die Fertigung erstreckt sich auf 2 Mio. Baugruppen – mit 3.000 verschiedenen Modellen. Bei der Besichtigung der Elektronikfertigung sowie der hauseigenen Messe können Sie das Unternehmen live vor Ort erleben.
Thema: Nachhaltiges Wachstum aus eigener Kraft
- Konzentration auf Kernkompetenzen
- Kontinuierliche Innovationen in der Elektronik
- Weltmarktführerschaft für Embedded Systeme
Die Unternehmergespräche richten sich an Unternehmer sowie Fach- und Führungskräfte von KMU des produzierenden Gewerbes: Geschäftsführer, FuE-Leiter, Produktionsleiter, Marketingfachleute und Qualitätsmanager.
Info:Das Teilnahmeentgelt beträgt 90 Euro. Detailinformationen erhalten Sie bei Monika Nörr, Tel. 089/5116-425, E-Mail noerr@muenchen.ihk.de. Das Programm sowie eine Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.
Auf Hightech-Messen präsent sein
Kleine Unternehmen können sich oft keinen eigenen Messestand leisten. Hier bieten die bayerischen Gemeinschaftsstände auf bedeutenden Messen im In- und Ausland eine attraktive, effiziente und kostengünstige Lösung.
Kleine Unternehmen, Existenzgründer und wissenschaftliche Einrichtungen haben die Möglichkeit, auf internationalen Hightech-Messen in Deutschland auszustellen – auf dem Bayerischen Gemeinschaftsstand von Bayern Innovativ. Im Jahr 2009 ist dieser beispielsweise auf der Cebit, der Hannover Messe, der Intersolar, der Biotechnica, der Productronica, der Systems und Medica präsent.
Auch im Ausland bieten sich für bayerische Unternehmen attraktive Präsentationsmöglichkeiten – auf den Messeständen von Bayern International: Erstmals im Programm sind im Jahr 2009 beispielsweise die Industriemesse KIIF in Kiew, die China Water Show - Fachmesse für Wasser/Abwasser und Umwelt in Shanghai und die Maschinenbaumesse Samara Industrial Fair in Samara.
Die Aussteller profitieren von der finanziellen Förderung durch die bayerische Staatsregierung und von der Unterstützung bei Organisation und Marketing sowohl in der Vorbereitungsphase als auch während des Messeauftritts.
Info: Das bayerische Messebeteiligungsprogramm 2009 für Messen in Deutschland finden Sie hier. Ansprechpartner bei der IHK München ist Dr. Frieder Schuh, Tel. 089/5116-341, E-Mail schuh@muenchen.ihk.de. Das bayerische Messebeteiligungsprogramm 2009 für Auslandsmessen können Sie hier downloaden. IHK-Ansprechpartner ist Daniel Delatree, Tel. 089/5116-365, E-Mail delatree@muenchen.ihk.de.
Informationsveranstaltung zu IKT-Förderprogrammen
Im November 2008 veröffentlicht die Europäische Union das Arbeitsprogramm mit den Förderausschreibungen zur Informations- und Kommunikationstechnologie für die Jahre 2009 und 2010. Wie kleine und mittlere Unternehmen sich an diesem Förderprogramm beteiligen können, erfahren diese auf einer Informationsveranstaltung des europäischen Beratungsnetzwerks EEN (Enterprise Europe Network) und der Bayerischen Forschungsallianz am 2. Oktober 2008 in der IHK-Akademie München.
Das 7. Forschungsrahmenprogramm stellt für 2009 und 2010 ein Fördervolumen von ca. 2 Mrd. für den IKT-Bereich zur Verfügung. Die zukünftigen Förderausschreibungen in den IKT-Themenbereichen beziehen sich auf die technologische Forschung (z.B. Internet der Dinge, Sicherheit von IKT, kognitive Systeme, Robotik, Systeme und Technologien), die anwendungsorientierte Forschung (z.B. digitale Bibliotheken, IKT für Mobilität, ökologische Nachhaltigkeit und Energieeffizienz) und die Grundlagenforschung.
Im Rahmen der Veranstaltung werden die IKT-Ausschreibung erläutert und Unterstützungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit, Projektskizzen zur Partnersuche bzw. Kontaktvermittlung zu präsentieren. Zudem können die Teilnehmer nach vorheriger Absprache Einzelberatung zu ihren Projektskizzen in Anspruch nehmen.
Info: Das Teilnahmeentgelt beträgt 20 Euro. Details zur Veranstaltung erfahren Sie hier.
365 Orte im Land der Ideen gesucht
Die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" sucht gemeinsam mit der Deutschen Bank "365 Orte im Land der Ideen", die mit Kreativität und Innovationskraft überzeugen. Die IHK für München und Oberbayern unterstützt die Initiative.
Ausgezeichnet werden „Orte“, die mit Know-how und Leidenschaft Ideen entwickeln und in zukunftsweisende Projekte umsetzen. Bewerben können sich alle Unternehmen vom Existenzgründer bis zum großen Konzern sowie Forschungsinstitute und Universitäten. Bei ihrer Auswahl bewertet die Jury innovative Produktentwicklungen, neue Produktions- und Herstellungsverfahren, außergewöhnliche Ideen in Forschung und Dienstleistung und gesellschaftliches Engagement der Bewerber für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands.
Jeder Gewinner wird sich an einem Tag des Jahres 2009 als ausgewählter „Ort“ mit seinen Ideen der Presse und der Öffentlichkeit präsentieren und auf diese Weise die Innovationskraft Deutschlands demonstrieren.
Info: Für den Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ können Sie sich hier bis zum 3. Oktober 2008 bewerben.
Zwei neue bayerische Forschungsverbünde
Mit den beiden Forschungsverbünden FORLAYER und FORFLEX haben zwei neue interdisziplinäre und anwendungsnahe Forschungsprojekte in Bayern ihre Arbeit aufgenommen. Beide Verbünde sind Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Forschungsverbünde, abayfor, die zur Bayerischen Forschungsallianz BayFor gehört.
Der neue Forschungsverbund FORLAYER ist seit dem 1. August 2008 tätig. Ein Forscherteam aus fünf Hochschulen und über zwanzig Industrieunternehmen entwickelt innovative Lösungen, um stark belasteten Werkzeugen in Anlagen und Maschinen durch neue Schichten eine längere Lebensdauer zu ermöglichen. Die Entwicklungen werden vor allem für in der Automobilindustrie tätige klein- und mittelständische Unternehmen in den Bereichen Aluminiumguss, Kunststoffspritzguss, Blechumformung und Kaltmassivumformung von Interesse sein. Diese Unternehmen sind hohem Kostendruck ausgesetzt und können durch längere Werkzeugstandzeiten maßgeblich ihre Herstellungskosten senken. Die Bayerische Forschungsstiftung fördert den Verbund mit 2 Mio. Euro, die Industrie gewährt eine Unterstützung von weiteren 2,25 Mio. Euro. Sprecher des Verbunds ist Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich, Vorstand des ATZ Entwicklungszentrums in Sulzbach-Rosenberg und Inhaber des Lehrstuhls für Rohstoff- und Energietechnologie der TU München.
Der zweite neue Forschungsverbund, FORFLEX, hat am 1. Juni 2008 seine Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, neue Softwaretechnologien zu entwickeln, um die Geschäftsprozesse in Unternehmen flexibler und damit wirtschaftlicher zu gestalten. Zudem sollen erreichbare Automatisierungsgrade und geeignete Automatisierungsformen für hochflexible Geschäftsprozesse erprobt werden. Die von den Wissenschaftlern entwickelten Basistechnologien werden von Unternehmen wie der Dresdner Bank und Accenture getestet und evaluiert. Der Verbund wird vom bayerischen Wissenschaftsministerium mit rund 1,1 Mio. Euro für drei Jahre finanziert. Sprecher ist Prof. Dr. Elmar J. Sinz, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.
Info: Informationen zu FORLAYER erhalten Sie bei Gerhard Wolf, Tel. 09661/908-473, E-Mail Wolf@atz.de. Fragen zu FORFLEX beantwortet Elmar Sinz, Tel. 0951/863-2512, E-Mail elmar.sinz@uni-bamberg.de.
Forschungsprogramm an Fachhochschulen
Rund 3 Mio. Euro jährlich will das bayerische Wissenschaftsministerium künftig in die Förderung der angewandten Forschung und des Technologietransfers an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) in Bayern investieren. In den nächsten drei Jahren werden erstmals neun Forschungsschwerpunkte sowie neun Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gezielt unterstützt.
Mit jeweils 600.000 Euro werden in den nächsten drei Jahren folgende Forschungsschwerpunkte gefördert:
- Rationelle Energiewandlung und erneuerbare Energien an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Amberg-Weiden
- Intelligente Sensorik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Aschaffenburg
- Optical Engineering, d. h. Fertigung und Anwendung modernster optischer und optoelektronischer Komponenten, an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Deggendorf
- Fahrzeugmechatronik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Ingolstadt
- Monitoring von Maschinen, Anlagen und Fahrzeugen an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten
- Leichtbau an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
- Papier und Verpackung an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München
- Anwendung polymer-optischer Fasern an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule für angewandte Wissenschaften Nürnberg (Institut POF-AC)
- Miniaturisierte Sensorik als System mit den Anwendungsschwerpunkten Medizintechnik, Biotechnologie, Automotive und Automatisierungstechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Regensburg
Weitere Mittel in Höhe von insgesamt rund 1,9 Mio. Euro fließen zur Unterstützung von neun Forschungs- und Entwicklungsvorhaben an die Fachhochschulen in Amberg-Weiden, Aschaffenburg, Deggendorf, Ingolstadt, München, Nürnberg, Regensburg, Weihenstephan und Würzburg-Schweinfurt.
Info: Weitere Auskünfte erteilt Dr. Frieder Schuh, Tel. 089/5116-341, E-Mail schuh@muenchen.ihk.de.
Zehn Jahre FLÜGGE-Programm
Das "Bayerische Förderprogramm zum leichteren Übergang in eine Gründerexistenz - FLÜGGE" hat sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Die Zwischenbilanz: über 100 geförderte Unternehmensgründungen mit 1.000 neuen Arbeitsplätzen in der Hightech-Industrie.
76 % der geförderten Gründungsprojekte konnten sich nach Auslaufen der Förderung am Markt etablieren, 4 % wurden verkauft, 20 % wurden vor der Gründung eingestellt oder liquidiert. Drei Unternehmen sind mittlerweile an der Börse notiert: 4SC AG, BioGate AG, Wilex AG. Bei Betrachtung der Branchen zeigt sich, dass ein Drittel dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnik zuzuordnen ist, gut ein Viertel den Life Sciences einschließlich der Medizintechnik und gut ein Drittel unterschiedlichen Technologiefeldern wie Sensorik oder Materialwissenschaften.
Das Förderprogramm „FLÜGGE“ des bayerischen Wissenschaftsministeriums soll unternehmerisch ambitionierten Hochschulabsolventen sowie Hochschulmitarbeitern den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit erleichtern. Es bietet die Chance, nach Abschluss des Studiums bzw. einer wissenschaftlichen Tätigkeit für bis zu zwei Jahre an einer Hochschule in Teilzeit zu arbeiten, damit den Lebensunterhalt zu sichern und parallel dazu ein Unternehmen aufzubauen. Bewerbungsvoraussetzung ist eine innovative, in der Regel technologiebasierte Geschäftsidee aus dem Produktions- oder Dienstleistungsbereich, die in einem aussichtsreichen Geschäftsplan ausgearbeitet ist und nachhaltiges Wachstumspotenzial verspricht.
Info: FLÜGGE-Programm
Neue Veröffentlichungen / Neu im Internet
Hier finden Sie die neuen Veröffentlichungen.
Broschüre zu den Projekten von BayernFIT
Das neue mit 1,5 Mrd. dotierte Programm „Bayern FIT – Forschung, Innovation, Technologie“ der bayerischen Staatsregierung unterstützt technologisch anspruchsvolle Entwicklungsprojekte und initiiert Maßnahmen zum Ausbau der wissenschaftlichen Infrastruktur. Die Broschüre enthält detaillierte Informationen zu den im Rahmen von BayernFIT geförderten Projekten.
ZurückInnovationsnachrichten aus Deutschland
Zentrale Förderberatung für Forschung und Innovation
Die Bundesregierung hat eine zentrale Förderberatung "Forschung und Innovation" eingerichtet. Ziel ist es, den Zugang von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu den Forschungs- und Innovationsprogrammen des Bundes sowie zu Landes- und EU-Programmen zu erleichtern.
Auf Bundesebene geht es konkret um die Programme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).
Quelle: BMBF
Info: Auf der Internetseite der Förderberatung sind Informationen zu Fördermöglichkeiten, Projektträgern und aktuellen Förderbekanntmachungen sowie Dokumente zur Antragstellung eingestellt.
Energie- und Materialeffizienz in Unternehmen
Am 16. Oktober 2008 findet in Berlin die Konferenz "Effizient produzieren - gut gerüstet für den Wettbewerb!" statt. Das Bundeswirtschaftsministerium informiert darüber, wie insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch eine ressourceneffiziente Produktion angesichts steigender Energie- und Rohstoffpreise ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten und steigern können.
Wie Effizienz im Unternehmen funktionieren kann, soll bei der Konferenz auch anhand von Praxisbeispielen dargestellt werden. Im Rahmen der Veranstaltung wird zudem der Deutsche Materialeffizienzpreis 2008 an fünf Unternehmen verliehen. Über die Deutsche Energie-Agentur (dena) und die Deutsche Materialeffizienzagentur (demea) unterstützt das BMWi den Mittelstand mit spezialisierten Förderprogramme dabei, verborgene Einsparmöglichkeiten zu erkennen und zu nutzen.
Quelle: BMWi
Info: Das Teilnahmeentgelt beträgt 30 Euro. Weitere Informationen zur Konferenz sowie die Möglichkeit einer Online-Anmeldung finden Sie hier, zum Deutschen Materialeffizienzpreis hier.
Zugang für ausländische Fachkräfte soll erleichtert werden
Das Bundeskabinett hat Mitte Juli 2008 das Aktionsprogramm "Beitrag der Ar beitsmigration zur Sicherung der Fachkräftebasis in Deutschland" beschlossen. Dieses soll einen Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs in Deutschland leisten.
Im Einzelnen sind u. a. folgende Maßnahmen mit Blick auf Änderungen bei Vorrangprüfungen und Mindestgehaltsgrenzen vorgesehen:
- Öffnung des Arbeitsmarktes für Akademiker aus den neuen EU-Staaten (Beitritt seit 2004) durch Verzicht auf Vorrangprüfung, d.h. Prüfung, ob für eine konkrete Beschäftigung inländische Arbeitsuchende zur Verfügung stehen
- Öffnung des Arbeitsmarktes für alle Akademiker aus Drittstaaten ohne Festlegung einer pauschalen Mindestgehaltsgrenze, jedoch mit einer Vorrangprüfung
- Verzicht auf eine Vorrangprüfung zu jeder berufsqualifizierenden Ausbildung und der anschließenden Beschäftigung für Absolventen deutscher Schulen im Ausland (auch bei Vorlage eines akademischen Abschlusses zu jeder der Ausbildung entsprechenden Tätigkeit)
- Senkung der Einkommensgrenze für Hochqualifizierte von 86.600 auf 63.600 Euro
- Verlängerung der Übergangsregelungen (Ausnahme vom Grundsatz der Freizügigkeit für geringer Qualifizierte aus den neuen Beitrittstaaten) für neue EU-Beitrittstaaten sowie Bulgarien und Rumänien
Darüber hinaus setzt das Aktionsprogramm auf die Aus- und Weiterbildung inländischer Arbeits- und Fachkräfte entsprechend der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung und sieht ein Arbeitsmarkt- und Fachkräfte-Monitoring vor, mit dem der aktuelle, mittel- und längerfristige Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften besser identifiziert werden soll.
Das Aktionsprogramm soll zum 1. Januar 2009 in Kraft treten.
Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Info: Aktionsprogramm Arbeitsmigration, Qualifizierungsinitiative, DIHK-Pressemeldung
Fünf-Punkte-Plan für mehr Wissenschaftsfreiheit
Das Bundeskabinett hat Ende Juli 2008 einen Fünf-Punkte-Plan für mehr Handlungsfreiheit für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen beschlossen. Dieser ist der erste Schritt für die Umsetzung der Initiative "Wissenschaftsfreiheitsgesetz" von Bundesforschungsministerin Annette Schavan.
Den Forschungseinrichtungen werden damit mehr Selbstständigkeit und flexiblere Rahmenbedingungen in den Bereichen Haushalt, Personal, Vernetzung, Bau und Beschaffung eingeräumt. Auf diese Weise soll die deutsche Forschung im internationalen Wettbewerb attraktiver und leistungsfähiger gemacht werden. Bei dem Fünf-Punkte-Plan handelt es sich nicht um ein Gesetz, sondern um folgende Maßnahmen, die bereits schon im Haushaltsjahr 2009 wirksam werden sollen:
- Einführung von Globalhaushalten für die Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, d.h. die Übertragbarkeit der Mittel aus einem Finanzjahr auf das nächste mit Blick auf einen flexiblen Einsatz von Personal-, Sach- und Investitionsmitteln
- Erhalt und Gewinn der besten Köpfe für die deutsche Wissenschaft, u. a. durch die schrittweise Aufgabe des Vergaberahmens mit Blick auf mehr leistungsbezogene Bestandteile der Besoldung
- Förderung der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft, d.h. Straffung von Genehmigungsverfahren zum Beispiel mit Blick auf das Eingehen von Beteiligungen an Unternehmen
- Vereinfachung des Bauens durch mehr Verantwortung der Wissenschaftseinrichtungen für ihre Bauverfahren
- Ermöglichung schneller und effizienter Beschaffung von Waren und Dienstleistungen durch den Abbau von administrativen Hemmnissen
Im Fokus der Initiative stehen die großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer-Gesellschaft, Max-Planck-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Die Einbeziehung der Ressortforschungseinrichtungen wird ebenfalls überprüft.
Quelle: BMBF
Info: Fünf-Punkte-Plan
Wechsel in der Technologieabteilung des BMWi
Neuer Abteilungsleiter Technologiepolitik im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) ist seit kurzem Gerold Reichle. Dieser hatte zuvor die Abteilung für Kommunikations- und Postpolitik geleitet.
Der bisherige Leiter der Abteilung Technologie, Detlef Dauke, hat die Leitung der Abteilung Energie übernommen.
Die Technologieabteilung des BMWi ist zuständig für die Unterabteilungen Technologie- und Innovationspolitik, Luft- und Raumfahrt sowie Informationsgesellschaft und Medien. In der Unterabteilung Technologie- und Informationspolitik sind u. a. die Themenbereiche Industrielle Gemeinschaftsforschung, Forschungskooperation, Normung, Patentpolitik sowie das neue Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) angesiedelt.
Quelle: BMWi
Info: Organigramm BMWi
Neue Ausschreibungen
Hier finden Sie die neuen Ausschreibungen.
BMBF:Ausschreibung für einen Dienstleistungsauftrag: Evaluation des Nationalen Paktes für Frauen in MINT-Berufen
Frist: 8. September 2008
BMBF:Ausschreibung der Förderlinie „IngenieurNachwuchs" 2009 (Informatik) im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen".
Frist: 16. September 2008
BMBF und Ministerium für Hochschulen und wissenschaftliche Forschung der Arabischen Republik Ägypten (MHESR): Richtlinien zur Förderung gemeinsamer innovativer Projekte im Bereich der angewandten Forschung durch den „Deutsch-Ägyptischen Forschungsfonds" als Folgemaßnahme des „Deutsch-Ägyptischen Jahres der Wissenschaft und Technologie 2007"
Frist: 25. September 2008
BMBF:Ausschreibung für einen Dienstleistungsauftrag: Innovationssektorstudie Ernährung
Frist: 29. September 2008
BMBF: Ausschreibung der Förderlinie „FHprofUnd" 2009 im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen".
Frist: 15. Oktober 2008
BMBF: Förderrichtlinien zum Wettbewerb „GO-Bio" im Rahmenprogramm „Biotechnologie - Chancen nutzen und gestalten"
Frist: 15. Oktober 2008
BMBF: Aufforderung zur Einreichung von Anträgen für 2009-2011 „Förderung des Ausbaus der Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit mit China“
Frist: 3. November 2008
BMBF:Richtlinien zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „NanoNature: Nanotechnologien für den Umweltschutz - Nutzen und Auswirkungen" innerhalb des Rahmenprogramms „Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft - WING"
Frist: 18. November 2008
BMBF: Richtlinien über die Förderung zum Themenfeld „Balance von Flexibilität und Stabilität in einer sich wandelnden Arbeitswelt" im Rahmen des Programms „Arbeiten, Lernen, Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt"
Frist: 1. Dezember 2008
BMBF: Richtlinien zur Förderung „Systembiologie für die Gesundheit im Alter - GerontoSys" im Rahmenprogramm „Biotechnologie - Chancen nutzen und gestalten"
Frist: 1. Dezember 2008
BMWi: Richtlinien zur Förderung von FuEuI-Vorhaben im Rahmen eines Technologiewettbewerbes – „THESEUS-MITTELSTAND 2009“ (Anwendungen und Dienste aus dem Mittelstand für das Internet der Zukunft)
Frist: 1. Dezember 2008
BMU: Bekanntmachung über die Förderung von Vorhaben zur Optimierung der
energetischen Biomassenutzung
Frist: 30. Dezember 2008
BMWi: Richtlinie zum Technologiewettbewerb „Autonomik - Autonome und simulationsbasierte Systeme für den Mittelstand" (Teil des Themenschwerpunkts „Internet der Dinge")
Frist: 30. Januar 2009
BMBF: Bekanntmachung der Zweiten ERA-Net CRUE-Förderinitiative zur Forschung im Bereich des Hochwasserrisikomanagements, Ausschreibung für Verbundforschungsprojekte zum Thema „Flexibilität und Belastbarkeit im Umgang mit Hochwasserereignissen" („Flood-resilient Communities: Managing the Consequences of Flooding")
Neue Veröffentlichungen / Neu im Internet
Hier finden Sie die neuen Veröffentlichungen.
Bundesregierung: Förderberatung „Forschung und Innovation" des Bundes - Wegweiser zur Forschungs- und Innovationsförderung
BMWi: „Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“, Monatsbericht 08/2008, u. a. zum Thema Arbeitsmarkt
BMWi: Technologie- und Innovationsmagazin „vorne.", u. a. zum „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand" (ZIM)
BMBF: 10. Studierendensurvey zum Thema „Studiensituation und studentische Orientierungen"
BMBF: Deutschland – Israel, Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie, Bildung und Forschung
BMBF: Gründungspotenziale bei Studierenden, Erste Ergebnisse der Studierendenbefragung an 37 deutschen Hochschulen
Stifterverband: Eckpunktepapier „Investitionsorientierte Hochschulfinanzierung“
Deutsche Bank Research: MINT-Fachkräfte – Zwischen zyklischem Engpass und Strukturwandel
Technische Universität Dresden: Laufende Untersuchung zu Kriterien von Inhabern von KMUzur Bewertung des Erfolgs ihrer Firma
ZurückInnovationsnachrichten aus der EU
Mitglieder des EIT-Verwaltungsrates ernannt
Am 30. Juli 2008 hat die Europäische Kommission die 18 Mitglieder des Verwaltungsrates des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT) ernannt. Diese werden am 15. September 2008 zu einer Eröffnungssitzung in Budapest, dem zukünftigen Standort des EIT, zusammentreffen.
Die Experten stammen aus den Bereichen Wirtschaft, Forschung und Hochschulbildung in Europa. Aus Deutschland wurden Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der Technischen Universität München und Dr. Peter Tropschuh, Leiter AutoUni, Volkswagen AG, gewählt.
Mit der ersten Sitzung seines Verwaltungsrats nimmt das EIC seine Tätigkeit offiziell auf. Der Verwaltungsrat ist die zentrale Einheit des EIT für Strategie und Verwaltung. In den operativen Zentren des EIT, den sog. Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KICs), die sich über ganz Europa erstrecken, sollen integriert Forschungs-, Ausbildungs- und Innovationsaktivitäten durchgeführt werden. Bei der Sitzung im September 2008 werden die Grundlage für die ersten zwei bis drei KICs geschaffen, die ihre Tätigkeit bis Ende 2009 aufnehmen sollen. Nach Einrichtung der ersten KIC wird der Verwaltungsrat vier zusätzliche Mitglieder umfassen, die vom Verwaltungspersonal, den Studierenden und den Doktoranden des EIT und der KIC aus ihren Reihen gewählt werden.
Quelle: Europäische Kommission
Info: Europäischen Innovations- und Technologieinstituts, Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Dr. Peter Tropschuh
Open-Access-Pilotprojekt gestartet
Die Europäische Kommission hat im August 2008 ein Pilotprojekt gestartet, im Rahmen dessen die Ergebnisse aus EU-geförderter Forschung online veröffentlicht werden sollen. Das Projekt soll bis zum Jahr 2013 laufen.
Das Pilotprojekt bezieht sich auf bestimmte Bereiche des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms wie Gesundheit, Energie, Umwelt sowie Informations- und Kommunikationstechnologien. Hierbei sollen Artikel zu den Forschungsergebnissen aus EU-geförderten Projekten sechs bis zwölf Monate nach ihrer Veröffentlichung frei im Internet zugänglich gemacht werden. Die Kommission will damit in Europa nicht nur dieWissensproduktion, sondern auch die Verbreitung und Anwendung des Wissens verbessern und vor allem kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen erleichtern.
Quelle: Cordis
Info: Pilotprojekt Forschung
Baldige Eröffnung der Digitalen Bibliothek für Europa
Die Europäische Kommission hat in einer am 11. August 2008 veröffentlichten Mitteilung über den Stand der Digitalisierung und Online-Verfügbarkeit kulturellen Materials und seiner digitalen Bewahrung in der EU berichtet.
Die Europäische Digitale Bibliothek unter dem Namen „Europeana“ soll noch vor Jahresende eröffnet werden. Hier soll die kulturelle Vielfalt Europas in Büchern, Musik, Bildern, Fotos und Filmen für alle Bürger über ein einziges Portal per Mausklick zugänglich sein. Bisher liegt jedoch nach Schätzungen der Kommission nur etwa 1 % des archivierten Materials (bestehend aus mehr als 2,5 Mrd. Bücher) in digitaler Form vor.
Die Kommission unterstützt die Mitgliedstaaten bei der Online-Bereitstellung in den Jahren 2009 und 2010 mit 69 Mio. Euro aus dem EU-Forschungsrahmenprogramm und weiteren 50 Mio. Euro aus dem EU-Programm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP). Die Europäische Digitale Bibliothek ist Teil der von der Kommission am im Juni 2005 beschlossenen i2010-Initiative.
Quelle: Europäische Kommission
Vorschlag eines Rechtsrahmens für Europäische Forschungsinfrastrukturen
Die Europäische Kommission hat am 25. Juli 2008 einen Verordnungsvorschlag für einen Rechtsrahmen für eine sog. Europäische Forschungsinfrastruktur (European Research Infrastructure - ERI) vorgelegt. Diese soll den gemeinsamen Aufbau und Betrieb von Forschungseinrichtungen von europäischem Interesse durch mehrere Mitgliedstaaten und mit EU-Forschungsrahmenprogramm assoziierte Mitgliedstaaten erleichtern.
Forschungsinfrastrukturen wie Observatorien, Datenbanken oder Superrechner werden angesichts immer fortschrittlicherer Technologien zunehmend komplexer und kostspieliger. Dies führt häufig dazu, dass sie für eine einzelne Forschungsgruppe, Region oder Nation nicht mehr realisierbar sind. Durch eine europäische Zusammenarbeit könnten Ressourcen gebündelt und eine kritische Masse erreicht werden. Analysen des Europäischen Strategieforums für Forschungsinfrastrukturen (ESFRI) haben ergeben, dass bestehende einzelstaatliche Rechtsformen (z. B. GmbH) sowie Rechtsformen nach internationalem oder Gemeinschaftsrecht (z. B. Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung - EWIV) einer solchen Zusammenarbeit nicht gerecht werden.
In der vorgeschlagenen Verordnung wird nun ein Rahmen festgelegt, der die Anforderungen und Verfahren für die Gründung und Aufgaben einer Europäischen Forschungsinfrastruktur definiert. Eine ERI ist demnach eine juristische Person mit Rechtspersönlichkeit und uneingeschränkter Rechts- und Geschäftsfähigkeit, die in allen Mitgliedstaaten anerkannt ist. Ihre Mitglieder (Mitgliedstaaten, Drittländer und zwischenstaatliche Organisationen) tragen gemeinsam zur Erreichung der Ziele einer ERI bei; diese liegen in erster Linie im Aufbau und Betrieb einer Forschungsinfrastruktur von europäischer Bedeutung. Eine ERI wird auf Rechtsgrundlage des Artikels 171 EG-Vertrag mit einer Entscheidung der Kommission gegründet.
Die Verordnung soll voraussichtlich im Dezember 2008 vom Rat der EU verabschiedet werden, so dass der Rechtsrahmen ab Mitte 2009 in Kraft treten könnte.
Quelle: Europäische Kommission
Info: Vorschlag Europäische Forschungsinfrastruktur, Analyse ESFRI
Konzept für gemeinsame Forschungsprogramme der Mitgliedstaaten
Die Europäische Kommission hat am 15. Juli 2008 in einer Mitteilung ein neues Konzept für eine effiziente Nutzung der öffentlichen Forschungsmittel in Europa durch eine bessere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten vorgelegt.
Die Kommission stellt fest, dass die Fragmentierung der Programmplanung in der öffentlichen Forschung in bestimmten Bereichen zu unzureichenden Forschungserträgen führt. Angaben der Kommission zufolge werden 85 % der öffentlichen Forschung auf nationaler Ebene geplant und finanziert. Weniger als 6 % der gesamten FuE-Investitionen und nur 15 % der öffentlich finanzierten nicht militärischen Forschung in Europa werden im Rahmen einer Kooperation länderübergreifend finanziert. Von den 15 % entfallen 10 % auf zwischenstaatliche Einrichtungen bzw. Programme und 5 % auf das Forschungsrahmenprogramm.
Das Konzept sieht vor, dass die Mitgliedstaaten zunächst eine begrenzte Anzahl zentraler Forschungsfelder ermitteln, auf die sie ihre Anstrengungen konzentrieren wollen, und sich dann auf gemeinsame Ziele einigen. Anschließend soll für jeden Bereich ein strategischer Forschungsplan entwickelt und umgesetzt werden. Am Konsultationsprozess und der Umsetzung soll auch die Wirtschaft beteiligt werden.
In der Mitteilung wird hervorgehoben, dass es nicht darum geht, die gesamte Forschungsplanung gemeinsam zu erstellen und auf rein nationale Programme zu verzichten. Die gemeinsame Programmplanung ist ein auf Freiwilligkeit basierender Prozess, bei dem nicht alle Mitgliedstaaten an jeder Einzelinitiative beteiligt sein müssen. Dabei kann die gemeinsame Programmplanung sowohl durch die Koordinierung bestehender nationaler Programme als auch durch die Erstellung völlig neuer Programme geschehen.
Als nächsten Schritt ersucht die Kommission den Rat, bis Ende 2008 das Konzept und die Ziele der gemeinsamen Programmplanung zu bestätigen. Die Mitteilung gehört zu den fünf von der Kommission für das Jahr 2008 geplanten politischen Initiativen im Anschluss an das Konsultationspapier (Grünbuch) von 2007 zur Zukunft des Europäischen Forschungsraums (EFR). Ziel des EFR ist es, die Hindernisse für den europaweiten freien Wissensverkehr zu beseitigen.
Quelle: Europäische Kommission
Neue Ausschreibungen
Hier finden Sie die neuen Ausschreibungen.
7. FRP: Dienstleistungsauftrag „Towards a future internet – Interrelation between Technological, Social and Economic Trends” (call identifier: 2008/S 129-170659); Budget: 450.000 Euro
Frist: 22. September 2008
7. FRP: Europäischer Forschungsrat (ERC): „Starting Independent Researcher Grant“ (call identifier: ERC-2009-StG_20081029); Budget: 295,762 Mio. Euro
Frist: 29. Oktober 2008
7. FRP: Europäischer Forschungsrat (ERC): Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen (call identifier: ERC-2009-SUPPORT); Budget: 2,5 Mio. Euro
Frist: 12. November 2008
7. FRP: Europäischer Forschungsrat (ERC): „Starting Independent Researcher Grant“ (call identifier: ERC-2009-StG_20081119); Budget: 295,762 Mio. Euro
Frist: 19. November 2008
7. FRP: Europäischer Forschungsrat (ERC): „Starting Independent Researcher Grant“ (call identifier: ERC-2009-StG_20081210); Budget: 295,762 Mio. Euro
Frist: 10. Dezember 2008
Neue Veröffentlichungen / Neu im Internet
Hier finden Sie die neuen Veröffentlichungen.
7. FRP: Informationen zu den Evaluierungen der eingereichten Anträge zu den Calls in den Bereichen „Regions of Knowledge“ und „Research Potential“ des Jahres 2008
7. FRP: Broschüre der Europäischen Kommission zu „INCO-NET Projects: Supporting International Science and Technology Cooperation with Major Regions of the World”
7. FRP: IPR-Helpdesk-Infoblatt zur IPR-Politik in der Gemeinsamen Technologieinitiative IMI
7. FRP: Informationen des Deutschen Portals zum Programm zu Synergien zwischen Strukturfonds, CIP und FRP
7. FRP:Cordis-Informationsservice zu den sog. Art. 169-Maßnahmen
European Science Foundation: Bericht „Higher Education Looking Forward: An Agenda for Future Research"
ZurückKurzmeldung aus aller Welt
2008 World Patent Report veröffentlicht
Die "World Intellectual Property Organization" (WIPO) hat Ende Juli 2008 den "2008 World Patent Report" veröffentlicht. Dieser beruht auf den aktuellsten weltweiten Daten von 2006.
Dem Bericht zufolge ist die Anzahl der erteilten Patente gestiegen: 2006 wurden insgesamt 727.000 Patente erteilt. Bei den Antragstellern zeigt sich die Tendenz, Patente in mehreren Ländern gleichzeitig anzumelden.
Quelle: IPR-Helpdesk
Info: 2008 World Patent Report
Bericht zu Wissenschaftsevaluation
Die International Mathematical Union (IMU) hat Ende Juli 2008 ein Gutachten mit dem Titel "Citation Statistics" veröffentlicht. Dieses analysiert Statistiken mit Blick auf die Zitierung von wissenschaftlichen Ergebnissen.
Der Bericht analysiert und evaluiert die Vorgehensweise, die Forschungsqualität einzelner wissenschaftlicher Artikel anhand des Publikationsortes und der Publikationshäufigkeit zu beurteilen.
Quelle: IMU
Info: Citation Statistics