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Kooperationsvereinbarung zum dualen Studium

Mit dualem Studium Fachkräfte binden

Unterzeichnung Kooperationsvereinbarung

Die Suche nach geeigneten Nachwuchskräften stellt mittelständische und kleinere Unternehmen vor neue Herausforderungen. Die Betriebe müssen angehende potentielle Fach- und Führungskräfte immer frühzeitiger gewinnen und an sich binden.

Das duale Studium, eine Kombination aus praktischer Tätigkeit im Betrieb und theoretischer Ausbildung an der Hochschule bietet dafür eine optimale Möglichkeit. Dazu wurde jetzt eine neue Kooperation zwischen der IHK für München und Oberbayern und der Hochschule Rosenheim geschlossen. Sie soll vor allem kleinen und mittleren Betrieben, erleichtern, dual Studierende aufzunehmen.

Mit der Kooperationsvereinbarung wird der Ablauf des Verbundstudiums für viele Ausbildungsberufe einheitlich geregelt. Wie dieses Verbundstudium funktioniert wurde jetzt in der von IHK und Hochschule gemeinsam organisierten Veranstaltung „Erfolgmodell duales Studium: IHK Betriebe profitieren doppelt“ vorgestellt. Aktuell ist in Rosenheim die Kombination von Ausbildung und Studium in zehn verschiedenen Bachelorstudiengängen möglich.

„Der Wettbewerb um die klugen Köpfe verschärft sich kontinuierlich“, betonte Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern anlässlich der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Insbesondere die leistungsfähigen Jugendlichen seien auf der Suche nach Bildungsangeboten, die Wissenschaft und praxisnahe Ausbildung miteinander verknüpfen und sie ohne Zeitverlust auf ihrem beruflichen Karriereweg weiter führen. Die Teilnehmer eines dualen Studiengangs erhielten nach maximal viereinhalb Jahren einen national und international anerkannten Doppelabschluss und seien, so Driessen, damit „bestens auf die Anforderungen de Wirtschaft vorbereitet“.

Mit dem Kooperationsvertrag werde der Rahmen für die Durchführung von dualen Bachelorstudienprogrammen im Verbundmodell zwischen den ausbildenden Unternehmen und der Hochschule Rosenheim festgelegt. „Sie bietet gerade auch kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, den Technologie- und Wissenstransfer mit der Hochschule auszubauen und ihre Ausbildungsexpertise in das Modell des dualen Studiums einzubringen“, warb der IHK-Hauptgeschäftsführer weiter.

Ziel der IHK sei es, das Angebot von Dualen Studiengängen in der Region auszubauen und weiter zu etablieren. Die IHK verstehe sich dabei als Bindeglied und Netzwerker, um die regionale Wirtschaft und die Hochschule noch näher zusammenzubringen.

Weitere Kooperationsvereinbarungen sind bereits geschlossen mit der Fachhochschule München und Ingolstadt, siehe Links in der rechten Spalte.

Dort finden Sie auch weiterführende Informationen zum Dualen Studium.
 

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